Hilfsverein der Siebenbürger Sachsen Adele Zay

Kontakt:
Ulrike Horwath
Vorsitzende
Telefon: 0 22 62/20 10
E-Mail: info@uhorwath.de


Vorstand 2016 v.l.: Enni Janesch, Hans Klein (stellvertretender Vorsitzender), Sabine Breuer, Katja Scheibe (stellvertretende Vorsitzende), Jürgen Poschner, Heide Brettschneider, Ulrike Horwath (Vorsitzende), Hermann Bodendorfer, Ingrid Bosch und Bribitte Thomke. Foto: Christian Melzer

Hilfsvereins Adele Zay: Vorstandsmitglieder aus dem Amt verabschiedet

(26.06.2014) Mit dem Lied "Du hast mich Herr gerufen" wurde in der Kapelle des Altenheims ein Gottesdienst eröffnet, in dem Vorstandsmitglieder des Hilfsvereins Adele Zay (Träger des Alten- und Pflegeheims Haus Siebenbürgen-Drabenderhöhe) aus ihrem Amt verabschiedet wurden. Sie hatten sich über Jahrzehnte ehrenamtlich dieser Aufgabe gewidmet. Zu ihnen gehörten unter anderen Pfarrer i.R. Kurt Franchy, Harry Janesch, Otmar Truetsch, Anneliese Hüll und Rosina Langer. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von den Hochbegabten Geschwistern Rebecca und Julian Göckel auf Orgel, Klavier und Querflöte.


Foto: Christian Melzer

Grundlage der Predigt von Pfarrer Gerhard Thomke waren Worte aus Psalm 37 "Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn, er wird´s wohl machen". Er dankte den Vorstandsmitgliedern, die sich seit Gründung des Hauses in den ehrenamtlichen Dienst gestellt und sich für dessen Belange eingesetzt haben. Abschied sei immer ein tiefer Einschnitt in das Leben, so Thomke. Gewohntes, Lieb gewonnenes und Vertrautes müsse aufgegeben, neue Wege beschritten werden. Aber: "Jeder Abbruch weise in die Zukunft und neue Möglichkeiten eröffnen sich".

Wenn man Jahre mit bestimmt habe, was dem Wohle dieses Hauses dienlich gewesen sei, so bedeute das Wort Ausscheiden ein Bruch und der eine oder andere werde sich gefragt haben, wie es weiter gehen soll, sagte Thomke und erinnerte noch einmal an Psalm 37, dessen Worte ermuntern sollen: "Abschied ohne Befürchtungen zu nehmen". Jetzt biete sich die Chance andere Arbeitsbereiche mit neuem Leben zu erfüllen. Ulrike Horwath, die seit dem 17. Mai die Geschicke des Hilfsvereins leitet, dankte den scheidenden Vorstandsmitgliedern für ihre "beachtenswerte Leistung im Ehrenamt". Mit Kraft und Energie hätten sie sich für das Wohlergehen der Heimbewohner und Mitarbeiter eingesetzt. In den Jahren ihres ehrenamtlichen Einsatzes sei das Haus gewachsen, schöner und attraktiver geworden. Sie nannte als Beispiel die Renovierung der Bungalows und die Errichtung von Kapelle und Turm. Oft sei den Vorstandsmitgliedern dabei ein kalter Wind entgegen geweht, aber "aus den Steinen, die euch in den Weg gelegt wurden, habt ihr etwas Schönes gebaut".

"Gott hat diese Arbeit begleitet", erklärte Heimleiter Friedrich Barth, als er dem Team für sein "beispielhaftes Engagement" dankte. Der Vorstand habe Weg weisend und Zukunft orientiert gearbeitet, um den Menschen hier einen Ort der Geborgenheit zu geben. Er lobte außerdem den Weitblick des scheidenden Vorstandes, der "großes vollbracht" habe. "Ich habe mit diesem Haus gelebt und gelitten", sagte Pfarrer i.R. Kurt Franchy, der nach 25 Jahren den Vorsitz niederlegte. Sein Dank ging an alle Mitstreiter des Hauses sowie an seine Ehefrau und Töchter, die im Hintergrund manch eine Entscheidung in nächtlichen Stunden mit ihm besprochen hätten. Er sprach den Wunsch aus, dass das Haus auch weiter Heimstatt für viele Menschen sein möge.

Die älteste Heimbewohnerin, die 103-jährige Anna Janesch wollte "keine großen Reden schwingen", sich aber namens aller Heimbewohner bedanken für "die vielen Leistungen, die Sie erbracht haben" und wünschte "viel Freude in der Rentenzeit". Ein herzliches Willkommen rief sie Ulrike Horwath zu, die "dieses große Unternehmen übernommen hat". Gottes Segen soll auch sie begleiten.

Ursula Schenker

Adele lädt nach Drabenderhöhe ein

Unter dem Moto "Die Adele lädt ein" feiert der Hilfsverein der Siebenbürger Sachsen Adele Zay am 14. und 15. April 2012 sein 50-jähriges Bestehen.

Die Geschichte des Vereins ist schnell erzählt. Im "Ruhrpott" nahm sie ihren Anfang, als sich unter den siebenbürgischen Kumpeln das Bedürfnis regte eine Heimat neu aufzubauen. Die meisten unter ihnen waren 1962, als der Verein ins Leben gerufen wurde, schon 18 Jahre aus ihrer 800-jährigen Heimat gerissen worden. Das Nösner- und Reenerland und sieben Gemeinden im Zwischenkokelgebiet waren beim Rückzug der geschlagenen deutschen Wehrmacht durch diese planmäßig evakuiert worden. Weil die Evakuierten in Österreich keine angemessene Arbeit und Anerkennung unter der damaligen Führung gefunden hatten, waren die Männer einem Ruf in den Kohlenpott gefolgt, wo ihnen Arbeit und ein neues Zuhause angeboten worden war. Langsam waren ihnen die Familien gefolgt aber es zeigte sich, dass nicht jeder zwischen Setterich und Oberhausen seine Heimat gefunden hatte. Die Regierung des Landes NRW hatte die Patenschaft für alle Siebenbürger Sachsen übernommen, und versprochen siedlungswilligen Landsleuten die Errichtung einer eigenen Siedlung zu ermöglichen.

Noch bevor der Ort für die künftige Siedlung gefunden worden war, hatten einige siebenbürgische Pfarrer und Lehrer, gemeinsam mit den Vorsitzenden der inzwischen entstandenen Kreisgruppen der Landsmannschaft überlegt, was mit vielen infolge der Kriegsereignisse verwitweten Frauen und einsamen aus Kriegsgefangenschaft entlassenen Männern geschehen sollte. Es war für die Verantwortlichen selbstverständlich, dass diese durch die Ereignisse so hart getroffenen Menschen nicht ihrem Schicksal überlassen werden durften. Als am 21. Dezember 1961 im Beisein des damaligen Ministers für Arbeit und Soziales Konrad Grundmann, der leitenden Persönlichkeiten des Ortes Drabenderhöhe und der Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen der Ort gefunden worden war, an dem heute die größte geschlossene Siedlung von Siebenbürger Sachsen steht, folgten sehr bald konkrete Schritte zur Verwirklichung einer neuen Heimat.

Am 10. Februar 1962 gründete Pfarrer Peter Gärtner mit weiteren neun Männern den Hilfsverein Adele Zay. Damals legten sie den Grundstein für "ein lebendiges Denkmal", wie die SbZ in ihrer Ausgabe vom 20. Februar 2012 auf Seite 2 titelte. Von 1964-1966 entstand der erste Bauabschnitt des Altenheims, das zunächst 100 Plätze und zehn Jahre später bereits 138 Plätze anbot. Zugleich wurden 9 Bungalows und wenig später ein Altenwohnheim mit 12 Apartments hinzugefügt. In den 90er Jahren erfolgten Modernisierungsmaßnahmen und nach dem Jahr 2000 eine Aufstockung, die modernsten Anforderungen entspricht. Nach dem Bau einer geräumigen Kapelle folgte im Jahr 2004 der Turmbau, der den "Robert Gassner - Hof" erschließt und zum neuen Eingang des "Haus Siebenbürgen, Alten-und Pflegeheim" führt. Es wurde ein großer Parkplatz für 27 Fahrzeuge geschaffen. Für einen künftigen "Erlebnis- und Sinnesgarten der Begegnung" steht ein weiträumiges Gelände zur Verfügung, das seiner Gestaltung entgegensieht.

Im Jahr 1995 übernahm der Hilfsverein ein Gelände am Rande des Ortes und baute einen Kindergarten, der den Namen der Vereinspatronin trägt. Hier wachsen 50 Kleinkinder unter der Betreuung von geschulten Erzieherinnen der Zukunft entgegen. Als im Jahr 2002/3 die Pläne zur Errichtung eines Turmes geschmiedet wurden, der an Wehrtürme der Heimat erinnern soll, gab es unterschiedliche Meinungen und es bedurfte der Überzeugungskraft des Vorstandes den Turm zu bauen. Endgültig wurden Bedenken zerstreut, als der Ortspfarrer Frank Müllenmeister für den Turm einen passenden Namen fand. Er schlug vor: Nennt ihn doch "Turm der Erinnerung". Sein Vorschlag fand volle Zustimmung und viele Heimatortsgemeinschaften erklärten sich bereit sein Entstehen mit Spenden zu unterstützen. Den zahlreichen Spendern von nah und fern verdanken wir, dass der Turm zum Wahrzeichen unserer Siedlung wurde, und von weitem mit seinem typischen roten Dach sichtbar ist. Nun lädt die "Adele" alle Beteiligten und Freunde ein, an der Jubiläumsfeier des Hilfsvereins, unter der Schirmherrschaft des Landrates Hagen Jobi, am 14. und 15. April dabei zu sein.

Kurt Franchy, Vorsitzender

Programm

Samstag, 14. April 2012
09:00 Uhr
Morgenandacht in der Kapelle des "Haus Siebenbürgen, Alten- und Pflegeheim" Pfarrer Gerhard Thomke

10:00 Uhr
Festveranstaltung im Kulturhaus Drabenderhöhe-Siebenbürgen
Musikalische Eröffnung
Begrüßung/Ansprache
Kurt Franchy, Vorsitzender des Hilfsvereins "Adele Zay"
Grußworte
Musikalische Einlage
Vortrag
Die Altenpflege in Oberberg
Harald Klotz, Referatsleiter "Heimaufsicht" des Oberbergischen Kreises
Musikalische Einlage
Vortrag
Altenpflege und die Hospizarbeit in Siebenbürgen.
Ortrun Rhein, Leiterin des Altenheims
"Dr. Carl Wolff" in Hermannstadt
Dankesworte; Abschluss
Es singt der MGV Drabenderhöhe.
Anschließend gemeinsamen Mittagessen für alle Teilnehmer

Samstag, 14. April 2012

15:00 Uhr
im "Haus Siebenbürgen, Alten- und Pflegeheim"
Kulturelles Angebot für Gäste und Hausbewohner/Innen
Es treten auf:
Adele Zay Kindergarten
Blasorchester Siebenbürgen
Frauenchor Drabenderhöhe
Honterus-Chor Drabenderhöhe
Siebenbürgische Tanzgruppe
18:30 Abendessen der Gäste

Sonntag, 15. April 2012

10:00 Uhr
Festgottesdienst in der Evangelischen Kirche Drabenderhöhe
Die Predigt hält Reinhard Guib, Bischof der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien, Hermannstadt.
Mitwirkung: Honterus-Chor Drabenderhöhe.

A d e l e Z a y

Der Hilfsverein der Siebenbürger Sachsen trägt den Namen einer bedeutenden Frau unserer Sächsischen Geschichte. Als Tochter eines höheren kaiserlichen Beamten erblickte sie am 29. Februar 1848 in Hermannstadt (Siebenbürgen) das Licht der Welt. Bedingt durch den frühen Tod ihres Vaters hatte Adele Zay, mit großer Willensstärke autodidaktisch Kenntnisse erworben, die es der 17-jährigen ermöglichte jungen Mädchen englischen und französischen Sprachunterricht zu erteilen. Zeitweilig unterrichtete sie Französisch an einem privaten Erziehungsinstitut in Hermannstadt. Als Privatlehrerin war sie an einem Weisenhaus in der Nähe des königlichen Schlosses Cotroceni in Bukarest tätig, wo sie auch Carmen Sylva (Elisabeth, Prinzessin zu Neuwied), bekannt als Königin Elisabeth von Rumänien, kennen lernte. Danach gelang es ihr ihre Ausbildung zur Lehrerin durch Studien in Wien und Szegedin abzuschließen.

In der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts waren in Kronstadt und Hermannstadt durch Initiativen von Friederike Schiel und Therese Jikeli private Kindergärten nach dem Vorbild August Fröbelscher Anstalten entstanden. Dank dieser fortschrittlichen Einrichtungen entstand 1884 die erste Kindergärtnerinnenbildungsanstalt (KBA) in Kronstadt. Zur Leiterin wurde Adle Zay berufen.

Adele Zay bezeichnete sich als "echtes Revolutionskind". 1988 trat sie mit der Forderung vor das Landeskonsistorium der Evangelischen Kirche A.B. in Siebenbürgen, Lehrerinnen für die Volksschulen ausbilden zu lassen. Ihre Initiative hatte Erfolg. In den Jahren 1903/1904 errichtete die Landeskirche das erste Lehrerinnenseminar in Schäßburg.

Adele Zay kämpfte gegen Kinderarbeit und nationale Überfremdung der kleinen deutschen Minderheit. Sie trat auch für die Gleichberechtigung der Frauen ein, und erwirkte 1918 die Stimmberechtigung der Frauen bei Kirchenwahlen. 1925 wurde sie zur Vorsitzenden des Frauenbundes.

Die erste und hochverdiente Direktorin der Kindergärtnerinnenbildungsanstalt starb am 29. Dezember 1928. Der Hilfsverein trägt den Namen Adele Zay mit besonderer Verehrung für ihr Lebenswerk.

Vorstand des Hilfsvereins Adele Zay e. V.



Kurt Franchy, Pfr. i. R. Vorsitzender
Harald Janesch, stellvertretender Vorsitzender
Ulrike Horwath, stellvertretende Vorsitzende
Otmar Truetsch, Kassierer
Anneliese Hüll, Schriftführerin
Hans-Hermann Bodendorfer, Beisitzer
Haro Schuller, Beisitzer
Ingrid Bosch, Beisitzerin
Anna Janesch, Kreisvorsitzende des Verbandes der Siebenbürger Sachsen
Rosemarie Gubesch, Vertreterin des Presbyteriums der Ev. Kgm. Drabenderhöhe
Georg Platzner, Vertreter des Heimbeirates
Friedrich Michael Barth, Pfr. a. D. , Heimleiter
Brigitte Thomke, Heimmutter
Susanne Dehler
Hanni Widmann, Leiterin des Adele Zay Kindergartens

Mitgliederversammlung am 18. Juni 2011

Bericht über den Adele Zay Kindergarten

(06.06.2011) Sehr geehrte Damen und Herren, ich begrüße Sie recht herzlich zu der heutigen Mitgliederversammlung. Hier einen kurzen Rückblick von dem Jahr 2010. Es haben folgende Feste und Aktivitäten stattgefunden:

Die Karnevalsfeier mit den Kindern und Eltern. Die Kinder haben ein Programm zum Thema: „Räuber und Gendarm“ vorgeführt. Die Eltern haben ein reichhaltiges Buffet zubereitet.

Das Osterfest, das mit den Kindern gefeiert wurde, indem von Ostern erzählt und gesungen wurde und zum Abschluss jedes Kind sein Osternest suchen konnte.

Ein Frühjahr- als auch Herbst- Second –Handbasar. Den die Eltern und Erzieherinnen mit Cafeteria und Kinderbetreuung im Jugendheim erfolgreich gestaltet haben. Von dem Erlös wurden Utensilien für den Träumeraum gekauft.

Der Entwicklungsstand jedes Kindes wurde in der Bildungsdokumentation von den Erzieherinnen schriftlich festgehalten und mit Bildern und Foto`s dokumentiert.

Ein Elternsprechtag fand statt, um die Eltern über die Entwicklung und evtl. Verzögerungen aufmerksam zu machen und somit weitere Frühfördermaßnahmen in Anspruch zu nehmen.

Es erfolgte ein sehr positiver Austausch zwischen Grundschullehrer/innen und Erzieherinnen des Einzuggebietes Drabenderhöhe. Die Arbeit des Familienzentrums West wurde durch regelmäßigen Austausch belebt. Dabei wurde sehr intensiv darauf geachtet, dass die Kurse angeboten wurden, für die sich die Eltern und Kinder am meisten interessieren. Der Sprachstandsermässungstest Delfin 4 wurde im Frühjahr durchgeführt.

Die Sprachtherapeutin Claudia Widmann führte mit den Kindern, die diesen Test nicht bestanden haben, die Sprachförderung durch. Herr Sven Marsch hat über das Familienzentrum bei uns in der Einrichtung mit den Kindern einen Selbstverteidigungskurs durchgeführt. Dort wurde die Sinneswahrnehmung, die Bewegungsfähigkeit, die Körperkoordination als auch die Persönlichkeit der Kinder gestärkt.

Für die Eltern wurde ein Elterncafe eingerichtet. Hier können sie sich im vierzehntägigen Rhythmus zum Austauschen treffen. „Mut tut gut“ ist ein Kurs der für die Vorschulkinder und deren Eltern angeboten wurde. Damit soll erreicht werden, dass die Kinder weder Opfer noch Täter von Gewalt werden. Alle Teammitglieder haben verschiedenen Fort- und Weiterbildungen erfolgreich abgeschlossen.

Die Verkehrspolizei führte für die Kinder und deren Eltern ein Übungsprogramm durch. Die Verkehrserziehung hat die Aufgabe, Kindern die Regeln des Straßenverkehrs zu erläutern und sie zu selbstverantwortlichen Verkehrsteilnehmer zu erziehen. Zu einem späteren Zeitpunkt wurde den Vorschulkindern ein Puppenspiel im „Verkehrs – Polizei –Bus“ vorgetragen! An unserem Wanderfest im Mai haben fast alle Kinder und Eltern des Kindergartens teilgenommen.

Für das leibliche Wohl wurde an diesem Tag bestens gesorgt. Die Besucher konnten auch an verschiedenen Spielen teilnehmen. Die Abschlussfahrt mit unseren Vorschulkindern bei der wir im Juni das Freilichttheater Freudenberg besuchten. Dort konnten wir die spannende Geschichte von „Urmel aus dem Eis“ verfolgen.

Der Infoabend für die neuen Eltern. Ihnen wurde eine Diapräsentation vorgeführt um den Kindergartenalltag zu veranschaulichen. Die Kinder wurden zu „Schnuppernachmittagen“ eingeladen um uns gegenseitig kennen zu lernen.

Die Übernachtung mit den Vorschulkindern im Kindergarten mit anschließender Abschiedsfeier folgte Anfang Juli. Bei der Benefizveranstaltung die hier im Haus Siebenbürgen am 10.07. stattfand, haben wir bei der Programmgestaltung und den Spielangeboten mitgewirkt.

Die Firma Schemmel hat ehrenamtlich in Zusammenarbeit mit Eltern des Kindergartens ein neues Gartenhaus aufgebaut, nachdem in das vorherige mehrmals eingebrochen worden ist und dieses sehr beschädigt wurde. In dem Kindergartenjahr 2010/2011 wurden 18 Kinder eingeschult. Die frei gewordenen Kindergartenplätze sind mit 3-6 jährigen Kindern besetzt worden.

Am Erntedankumzug in Drabenderhöhe haben die Kinder, Eltern und Erzieherinnen gemeinsam teilgenommen. Wir haben während dieser Zeit das Thema:„Die Ernte“ erarbeitet. Ein schönes Erntedankfest konnten wir mit den Kindern und dem Vorstand des Erntevereins im Kindergarten feiern.

Dieses Thema war der Anlass, mehrere Exkursionen durchzuführen und die Natur mit allen Sinnen zu erfahren. So haben wir die Äpfel unter anderem vom Außengelände des Kindergartens gesammelt, so dass wir mit den Kindern bei der Familie Schemmel Apfelsaft hergestellt haben.

Die Elternratswahl mit wichtigen Informationen für die Eltern fand im September statt. Eine Woche im Wald war im Oktober ein besonderes Projekt im Kindergarten. Die Kinder konnten den Herbst mit seiner vielfältigen Farbenpracht, aber auch die unterschiedlichen Wetterverhältnisse in der Natur, mit allen Sinnen genau kennen lernen.

Wir haben mit den Vorschulkindern an der Kinderbibelwoche im Gemeindehaus aktiv mitgearbeitet. Auch beim Familiengottesdienst haben wir zum Thema: Lieber Gott – Amen, mitgewirkt. Den Sankt – Martinumzug als auch unser Lichterfest konnten wir leider wegen den schlechten Wetterverhältnissen nicht durchführen. Die Kinder haben jedoch die Möglichkeit genutzt hier im Haus Siebenbürgen ein kleines Stück von Sankt - Martin vorzuführen und Lieder zu singen.

Der Weihnachtsbasar an dem uns viele Gäste besucht haben, fand Ende November im Kindergarten statt. Die Eltern haben uns auch hier kräftig unterstützt, indem sie ideenreiche Weihnachtsdekorationen hergestellt haben, Kaffee und Kuchen gespendet und beim Verkauf mitgewirkt haben. Im Mittelpunkt unserer Weihnachtsfeier, die mit den Kindern stattfand, war die Weihnachtsgeschichte. Die Kinder waren nicht nur bei der Nikolaus- und Weihnachtsfeier die wir im Kindergarten gefeiert haben aufgeregt, sondern auch bei dem Besuch hier im Haus Siebenbürgen.

Somit ging ein abwechslungsreiches Jahr 2010 zu Ende. Ich freue mich auf eine weitere gute Zusammenarbeit mit dem Adele Zay Vorstand und den Eltern. Ich wünsche Ihnen Gesundheit und Gottes Segen. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Pfr. i. R. Kurt Franchy, Vorsitzender


Der Hilfsverein der Siebenbürger Sachsen Adele Zay e. V. und seine Einrichtungen

(01.03.2011) Unser Hilfsverein wird in wenigen Monaten sein 50-jähriges Bestehen feiern. Das sind zwar zehn Jahre weniger als der Bestand des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in NRW, und dennoch ein wichtiger Zeitabschnitt in dem der Verein auf eine bedeutende kulturelle Leistung zurück blickt. Kultur eben ist vielfältig.

Während wir landläufig immer wieder von Kulturgütern sprechen, denken wir zumeist in zwei Kategorien. Erstens meinen wir die in der verlassenen Heimat zurückgebliebenen Kirchenburgen mit ihrem dazugehörigen Inventar. Kunstvoll geschnitzte Gestühle, Altäre, Gemälde, sog. Bauernmalerei, silberne und goldene Kelche, Patenen, Ziborien, Bücher, Archivalien, Gerätschaften aus unseren bäuerlichen Höfen und den handwerklichen Werkstätten. Das Meiste davon gehört wohl der Vergangenheit an und bildet das Erbe derer, die heute noch in unserer einstigen Heimat leben.

In zweiter Reihe haben wir jedoch im Auge, was wir in der Gegenwart weiter tradieren. Es gehört zum Kulturgut wichtige Traditionen, die wir trotz des Verlustes des eigenen Lebensraumes in unsere sog. neue Heimat herübergebracht haben. Wir pflegen den Volkstanz, die dazugehörigen Trachten mit ihren prächtigen Stickereien, die Blasmusik, das Kronenfest, und den Urzelnlauf. Wo größere Gruppen ehemaliger Dorfbewohner leben, werden hergebrachte Bräuche gepflegt und an junge Menschen weiter gegeben.

Unsere durch Jahrhunderte gelebte Gemeinschaft der Siebenbürger Sachsen, die von christlichen Werten geleitet war, und sich unter einer dauernden Bedrohung der Ethnie befand, kann und ist es teilweise bis heute Träger dieses ebenso wichtigen Teiles der Kultur der Siebenbürger Sachsen. Sosehr Kirchenburgen und das, was in ihren Mauern beherbergt war, als bedrohter Kulturbestand angesehen wird, ist m. E. musealer Kulturbestand. Er kann in den wenigen noch gut erhaltenen Kirchenburgen in Siebenbürgen, in Heimatstuben, Museen, Büchern und Dokumentationen in Augenschein genommen werden. Das Leben, das sich im Inneren der Kirchenburgen, zwischen und in den Häusern unserer Dörfer abgespielt hat, ist aus den Mauern heraus transportabel. In vielen Fällen zeigt sich, dass dieses Kulturgut, so zu sagen "auf Beinen" selbst über Grenzen getragen wurde. Es ist die Kultur des Umgangs untereinander und miteinander im Vollzug einer Lebensgemeinschaft, in der wir uns befanden, und in der wir uns in völlig anderen Verhältnissen neu finden mussten. Ich meine den Umgang mit Alter, Schwäche, Krankheit und Sterben. Aber auch den Umgang mit Kindern und Heranwachsenden.

Wir sind dankbar und freuen uns einem Verein vorzustehen, der christlichen Werten verpflichtet ist, und die kulturellen Traditionen unserer Vorfahren aufgenommen, und hier, speziell in NRW fortgeführt hat.

In der Präambel der Satzung lesen wir u. a.: "Der Verein ist diakonisch tätig für Alte und Hilfsbedürftige, er vertritt in einer multikulturellen Gesellschaft das christliche Lebensbild und fördert in diesem Sinne auch Erziehung und Bildung. Der Verein führt in seiner Bezeichnung den Namen Adele Zay in Würdigung der Person, die Ende des 19. Jahrhunderts erstmals in Siebenbürgen eine pädagogische Ausbildungsstätte für Erzieherinnen geschaffen hat und führend im Bestreben zur Gleichberechtigung von Frau und Mann eingetreten ist."

Wir erinnern, dass Adele Zay in Siebenbürgen gelebt, der Evangelischen Kirche A.B. angehört, die Kindergärtnerinnenschule in Kronstadt gegründet und das Frauenwahlrecht in unserer Heimatkirche durchgesetzt hat. So war Adele Zay eine herausragende Persönlichkeit unserer Vorfahren, deren Erfolge unser nach ihr benannter Verein zu würdigen und zu tradieren sich als Aufgabe gestellt hat. Auf diese Weise verwirklicht der Verein und seine Einrichtungen lebendige Kultur, die ihren Ursprung im christlichen Bekenntnis und Lebensvollzug unserer Vorfahren hat.

Im Sinne seiner in der Satzung verankerten Verpflichtung nimmt sich unser Verein derer an, die in der Gesellschaft zu unterstützen und zu betreuen sind, und die zu den schwächsten Gliedern der Gemeinschaft zählen. Das sind, wie wir wissen, die Alten und die Kinder. Beide Gruppen bedürfen - zwar in verschiedener Weise und Intensität - der Zuwendung und Begleitung durch die Starken, also derer, die in der Mitten des Lebens stehen.

Ein kurzer Rückblick soll an dieser Stelle die Motivation unserer Arbeit beleuchten. Im Jahr 817, also vor rund 1200 Jahren beschloss die "Aachener Synode" die Einrichtung eines Spitals. Fünfhundert Jahre später entsprach es christlicher Lebensführung, dass für die Armen, Alten und Pflegebedürftigen Häuser der Barmherzigkeit, der christlichen Zuwendung und der Sorge für die Leidenden und Schwachen, genannt Spital, in den Städten ihre Pforten öffneten. Nachweislich haben unsere Vorfahren diese christliche Pflicht an ihren Frauen und Männern in Siebenbürgen bereits im 13. Jahrhundert erfüllt. Die siebenbürgisch-sächsischen Hospitäler befanden sich in der Nachbarschaft der Klöster und Kirchen. Heute erinnern Straßennamen in Siebenbürgen das Vorhandensein eines Spitals z. B "Spitalgasse". Wie uns Urkunden berichten wurden sie aus Schenkungen reicher Kaufleute, der Zünfte und aus Spenden der Bürger errichtet und erhalten.

Die geschichtliche Entwicklung, die beiden Weltkriege, die Enteignung des Bodens durch eine Agrarreform, die Evakuierung und Verschleppung großer Teile unserer siebenbürgisch-sächsischen Landsleute, haben zum unwiederbringlichen Verlust des heimatlichen Bodens geführt. Die Voraussetzungen für ein Verbleiben in Rumänien waren geschwunden. In viele Länder verstreut haben sich unsere Landsleute gesucht, gefunden und zu Kreisgruppen der Landsmannschaft in verschiedenen Regionen vereint, so 1952 auch in Nordrhein-Westfalen.

Als Männer und Frauen in der Gründerzeit unserer Landsmannschaft sich der Verantwortung für die alten und hilfsbedürftigen Landsleute bewusst geworden waren, gingen sie ans Werk Vereine zu gründen, die bereit waren Altenheime zu errichten. So entstanden in Deutschland gleichzeitig fünf Heime: Gundelsheim, Rimsting, Osterode, Lechbruck und Drabenderhöhe. Menschen, die durch Krieg, Flucht und Vertreibung heimatlos geworden waren, und die ihre Angehörigen verloren hatten, waren in fremder Umgebung Armut und Vereinsamung ausgesetzt. Im Sinne des lateinischen Wortes "hospitalis", was soviel wie "gastfreundlich" bedeutet, wurden Menschen eingeladen ihren Lebensabend in neu gegründeten Heimen in gastfreundschaftlicher Umgebung zu verbringen.

Im Februar 1962 wurde der Adele Zay Hilfsverein aus der Taufe gehoben. Nebenbei, und nach Abänderung des Namens "Hermann Oberth", der für unser Kulturhaus stand, sei uns die Bemerkung erlaubt: Wir sind dankbar, dass die Vereinsgründer den Namen von Frau Adele Zay, die im Jahr 1848 geboren wurde und bereits 1928 als über 80-jährige starb, für unseres Verein gewählt haben. Ihre integre Persönlichkeit ist über jeden ideologischen Zweifel erhaben.

Adele Zay war aber auch Begründerin der ersten Lehranstalt im Südosten Europas, die Kindergärtnerinnen ausgebildet hat. Ziel ihrer Ausbildungsarbeit war die damalige Erkenntnis, insbesondere des Schweizer Pädagogen Johann Heinrich Pestalozzi, in die Erziehungsarbeit in unserer Heimatkirche einfließen zu lassen. So war es gewiss in ihrem Sinne, als vor 16 Jahren die Vereinsleitung sich entschlossen hatte den Adele Zay - Kindergarten ins Leben zu rufen. Im Jahr 1990 und den Folgenden war Drabenderhöhe Zielort vieler siebenbürgischer und russlanddeutscher Familien, die nach dem Fall der Mauer und des Eisernen Vorhanges im freien Westen eine neue Zukunft aufbauen wollten. Dem Ansturm waren die am Ort vorhandenen Einrichtungen nicht gewachsen. So bot der Hilfsverein Adele Zay der Stadtverwaltung die Übernahme eines neuen Kindergartens in seiner Trägerschaft an. Die Stadt nahm das Angebot dankbar an, da diese Einrichtung durch einen sog. "Armen Träger", Finanzierungsvorteile bietet. Auf diese Weise ist die Weitsicht der Vereinsgründer um Pfarrer Peter Gärtner und Lehrer Robert Gassner, neben einem Altenheim auch einen Kindergarten zu gründen, eine weise Entscheidung gewesen, die schon in der allerersten Fassung der Vereinssatzung ihren Niederschlag gefunden hat.

Daraus ist dem Vorstand des Vereins eine hohe Verpflichtung erwachsen. Es gilt Menschen, die wegen ihres Alters oder einer Behinderung betreuungsbedürftig geworden sind, eine gastfreundliche Heimstätte zu bieten. Es ist aber auch eine wichtige Aufgabe Kleinkindern, die in unseren Tagen in eine komplexe und globale Welt hineingeboren wurden, schon früh auf ein Leben in einer modernen Gesellschaft vorzubereiten. In diesen beiden Aufgaben sieht der Verein die Erfüllung seiner Satzung. Zugleich ist er bestrebt die aus unserer Urheimat nach Siebenbürgen gebrachte Kultur, in die neue Heimat in NRW zu tradieren, zu erhalten und zu pflegen. In beiden Bereichen wird der Bewahrung christlicher Werte große Aufmerksamkeit geschenkt.

Der Hilfsverein Adele Zay hat der äußeren Gestaltung des Alten- und Pflegeheims einen traditionellen und heimatlichen Charakter verliehen. Ein Blick aus der Vogelperspektive lässt in der Anlage der Gebäude eine Kirchenburg erahnen. Die Wohnbereiche umgeben einen geräumigen Innenhof, den sog. "Robert-Gassner-Hof". Den Innenhof erreicht man, wenn man von dem angrenzenden Gelände durch einen "Turm der Erinnerung" schreitet. Betritt man den Innenhof durch den Turm, fällt dem Betrachter die Kapelle ins Auge. Man wird dadurch an den Innenraum einer Kirchenburg erinnert, in der die Kirche der Mittelpunkt ist. Die Kapelle erfüllt zwei wichtige Zwecke. Erstens ist sie ein geistlicher Raum, in dem regelmäßig evangelische und katholische Gottesdienste stattfinden und darüber hinaus ein Raum in dem Gegenstände und eine umfangreiche Bibliothek in vielerlei Weise an die Heimat Siebenbürgen erinnern. An der Stirnseite des Turmes, für jeden Betrachter unübersehbar, ruht auf einer Granitstele die Büste von Robert Gassner. Ein Werk des siebenbürgischen Künstlers Peter Handel. Darunter ist das Wort zu lesen, das der sog. "Vater der Siedlung", am Tag der Feier zur Gründung der Siedlung gesprochen hat: "Wir sind daheim". Der Turm mit einer Höhe von 23 m bietet einen Ausblick auf das schöne oberbergische Land, bis hin in das Siebengebirge. Zu den Gottesdiensten und Gedenktagen läutet vom Turm eine Heimatglocke. Sie ruft zum Gebet, kündet den Heimgang eines Heimbewohners/In an, und erinnert an die tiefen Einschnitte in die Geschichte der Siebenbürger Sachsen im 20. Jahrhundert, im September an die 1944 erfolgte Evakuierung aus Nordsiebenbürgen und im Januar an die Zwangsdeportation nach Russland 1945.

Zum Zeitpunkt der Abfassung dieser Darstellung des Hilfsvereins Adele Zay, ein Jahr vor dem 50-jährigen Jubiläum seines Bestehens hat der Verein 233 zahlende Mitglieder. Bald nach seiner Gründung im Jahr 1964 waren dem Verein annähernd 400 Landsleute aus dem Landesbereich NRW beigetreten.

Dem Vereinsgründer Pfarrer Peter Gärtner waren damals zur Seite gestanden: Robert Gassner, Gustav Deutschländer, Heinrich Ongjerth, Walter Gusbeth, Michael Schenker, Gertrud Scholtes, Hermine Bell. Am 13. November 1969 übernahm Robert Gassner den Vorsitz, den er bis 3. Dezember 1989 inne hatte. Im Laufe dieser 20 Jahre standen ihm neben den bereits Genannten zur Seite: Eduard Dürr, Rudolf Dienesch, Reinhold Höhr, Andreas Diener, Andreas Kellner, Michael Hartig, Michael Rothmann, Edda Broser, Gerda Tausch als erste Heimleiterin, und Friedrich Weniger als Verwalter. In einzelnen Perioden waren Gerhard Albrich, Wilhelm Niesner, Ernst Scholtes, Georg Tinnes, Reinhard Lörintz, Johann Krestel, Hagen Jobi, Mainhardt Barthelmi, Dr. Balthes, Herwig Bosch, Viktoria Geisberger, Richard Georg als Landesvorsitzender der Landsmannschaft NRW. Mitglieder oder Beisitzer des Vorstandes. Am 3. Dezember 1989 übernahm der damalige Ortspfarrer Kurt Franchy den Vorsitz im Vereinsvorstand. Am 30. Mai 2010 wurde er in dieser Funktion neuerlich bestätigt. Ihm zur Seite standen bzw. stehen die Stellvertreter Helge Baumann danach Ulrike Horwath und Harald Janesch. Gegenwärtig gehören dem Vorstand an: Otmar Truetsch, Anneliese Hüll, Haro Schuller, Hermann Bodendorfer, Ingrid Bosch. Seit Anfang seines Bestehens waren und sind der/die Vorsitzende der Kreisgruppe des Verbandes der Siebenbürger Sachsen, z. Z. Enni Janesch und der Vertreter/In der Evangelischen Kirchengemeinde, z. Z. Herta Lörintz Mitglieder des Vorstandes. In der Amtsperiode des Vorsitzenden Kurt Franchy waren in der Nachfolge des Heimleiters Fritz Weniger, die Herren Michael Hartig, Pfr. a. D. Hans Wolfgang Klein und z. Z. Pfr. a. D. Friedrich Michael Barth Einrichtungsleiter des Hauses Siebenbürgen Alten- und Pflegeheim. Zur Leiterin des Adele-Zay-Kindergartens hatte der Vorstand 1995 Frau Hanni Widmann bestellt. Sie ist es auch zu diesem Zeitpunkt.

Für den Vorstand: Pfr. i. R. Kurt Franchy, Vorsitzender

  • Altenheim Siebenbürgen

  • Adele Zay
    Gründerin und Direktorin der Kindergärtnerinnen-Bildungsanstalt in Kronstadt (Siebenbürgen)
    Vorsitzende des freien sächsischen Frauenbundes
    Geboren 29.02.1848 in Hermannstadt
    Gestorben 29.12.1928 in Kronstadt
    Adele Zay